Dos and Don’ts vor der Abreise

Bei der Planung deines Aufenthaltes gibt es einige Dinge, die du beachten solltest. Dazu gehört zum Beispiel, dass du alle nötigen Vorbereitungen rechtzeitig triffst und auch, dass du dir über gewisse Dinge Gedanken machst. Dann gibt es ebenso Dinge, die du bei der Reiseplanung vermeiden solltest. Dazu gehört zum Beispiel unnötiger Stress oder eine unflexible Organisation deines Aufenthaltes. Alles zum Thema Do’s and Don’t’s vor der Abreise findest du hier.

DO’s

Frühzeitig Planen

Bei der Planung und Organisation deiner Reise bzw. deines Japan Aufenthaltes solltest du genügend Zeit einplanen, denn es gibt viel zu erledigen und zu überlegen. Damit deine Reiseplanungen nicht stressiger werden, als nötig, solltest du mindestens 6 Monate vor deiner geplanten Abreise damit beginnen deinen Aufenthalt zu organisieren. Hier gilt definitiv: Je früher desto besser. Denn bei so viel Zeit bleiben dir gewisse Freiräume, um dir genug Gedanken um Dinge, wie Unterkunft und Flugdaten zu machen und um dich gegebenenfalls noch einnmal umzuentscheiden.

Entscheidungen gut durchdenken

Wenn du einen längeren Aufenthalt in Japan planst, solltest du Entscheidungen, wie die Flugbuchung und die Wahl deiner Unterkunft gut durchdenken. Solltest du für längere Zeit in der selben Unterkunft bleiben wollen, stelle dir Fragen, wie “Bin ich ein ruhiger oder ein ausgelassener Mensch?”, “Brauche ich viel Zeit für mich selbst oder bin ich gerne in Gesellschaft?” oder “Stören mich lange Wege zur Arbeit/ zur Sprachschule oder macht es mir nichts aus morgens und abends länger unterwegs zu sein?” – Fragen, wie diese werden dir dabei helfen herauszufinden, ob du ein WG – Typ bist und ob sich deine ideale Unterkunft in ruhiger oder eher in zentraler Lage befinden sollte. Ähnliche Fragen kannst du dir auch bei der Flugbuchung oder bei der Auswahl eines Sprachkurses/ Praktikums stellen, um dir folgendes klar zu machen: Was erwarte ich von meinem Aufenthalt?

Tipp: Bleib flexibel. Natürlich solltest du dir vorab genaue Gedanken darüber machen wie du dir deinen Japan Aufenthalt vorstellst und gewisse Dinge so planen, dass sie auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Das setzt allerdings auch eine gewisse Selbstkenntnis voraus, die sich bei einer solchen Reise noch sehr ausbaut und manchmal wirst du vielleicht überrascht über dich selbst sein. Daher, bleib flexibel und verschließe dich nicht vor neuen Dingen. Dein Japan Aufenthalt ist dazu da eine neue Kultur und auch dich selbst besser kennenzulernen. Und das bringt und auch direkt zum nächsten Punkt.

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Ungereimtheiten akzeptieren

Jetzt hast du etwas geplant und es klappt nicht. Zumindest nicht so, wie du es dir vorgestellt hast. Klar, das erscheint im ersten Moment irgendwie blöd. Aber siehe es doch mal so: Manche Dinge, die erst wie eine Notlösung erscheinen sind manchmal sogar die bessere Lösung. Wenn Dinge anders kommen, als geplant, ist man oft sogar froh, dass sie so gekommen sind. Dieses Gefühl stellt sich zwar meistens erst im Nachhinein ein, aber wenn du in einer Art “Krisensituation” schon einmal an den allgemein bekannten Spruch “Everything happens for a reason” denkst, wird es vielleicht für einen Moment etwas besser. Bekommst du zum Beispiel deine gewünschte Unterkunft nicht, hätte sie dir vielleicht gar nicht gefallen und die Alternative ist super für dich, ohne dass du vorher davon gewusst hättest. Natürlich gibt es ebenso Situationen, in denen Dinge nicht funktionieren oder schief gehen, ohne dass man diesen Spruch anwenden kann. Hier gilt aber trotzdem: Durchhalten und positiv bleiben. Am Ende wird meistens alles gut.

Positiv bleiben

Eine Reise oder einen längeren Aufenthalt in ein Land, wie Japan zu planen kann manchmal etwas stressig werden. Auch wenn in der Regel alles problemlos verläuft, kann es Fälle geben, wo Verzögerungen auftauchen oder gewisse Dinge nicht so funktionieren, wie man es sich vorgestellt hat. Hier lautet die beste Lösung: Positiv bleiben. Wie oben bereits geschrieben, am Ende ist meistens alles gut. Außerdem ist die Planung eines Work and Travel Aufenthaltes, sowie einer Japanreise ein Lernprozess, an dem du wächst. Komplikationen meistern lohnt sich, nicht nur für deinen eigenen Lernprozess, sondern auch für den Aufenthalt in Japan, den du ganz sicher als Belohnung für deine Bemühungen empfinden wirst.

Vorfreude empfinden

Erinnere dich während deiner Reiseplanung immer wieder daran: Du fliegst bald nach Japan! Ein Traum wird wahr! Das gibt dann so ein Kribbeln im Bauch und man stellt sich vor wie es wohl sein wird, dort, in dem Land, von dem man so lange geträumt hat. Um die Vorfreude noch zu verstärken, schau dir doch ein paar Dokumentationen über Japan an oder lies Bücher über Japan. All diese medialen Impressionen lassen die Vorfreude noch einmal steigen, denn man kann sich immer mehr vorstellen, wie man in naher Zukunft selbst vor Ort in Japan sein wird.

Zuhause sein genießen

Vor einem längeren Japan Aufenthalt solltest du das zuhause sein noch einmal so richtig genießen. Verbringe Zeit mit deiner Familie und mit deinen Freunden, denn du wirst sie vielleicht ein ganzes Jahr nur über einen Bildschirm zu Gesicht bekommen. Natürlich erscheint das während der Vorbereitungen und dank der Vorfreude nicht wirklich lang, doch wenn du erst einmal in Japan bist, wirst du deine Familie und Freunde, sowie Deutschland und deine Heimatstadt vermissen. Daher, genieße ein paar Bretzel zusammen mit deinen Lieben und schaffe Erinnerungen, die dich während deiner Zeit in Japan begleiten werden.

DON’T’S

Dinge auf den letzten Drücker machen

Bei der Beantragung des Work and Travel Visums und auch bei Dingen, wie Unterkunfts- und Praktikumssuche solltest du dringend viel Zeit einplanen, denn in all diesen Prozessen kann es Verzögerungen geben. Wenn du wegen dieser Dinge in zeitliche Bedrängnis gerätst, ist das nur unnötiger Stress, der sehr leicht vermieden werden kann. Bedenke zum Beispiel: Da du für die Beantragung des Work and Travel Visums bereits einen Flug gebucht haben solltest, ist es wichtig, dass du das Visum rechtzeitig beantragst. Bekommst du das Visum nicht vor deinem Flug, kannst du nicht abreisen und musst den Flug umbuchen, wodurch zusätzliche Kosten auf dich zukommen würden.

Stress machen

Wenn du alles frühzeitig planst, gibt es in der Regel keinen Grund in Stress auszubrechen. Es gibt natürlich einige Dinge, die du bei der Planung deiner Reise beachten solltest aber du kannst längst nicht für alles Vorsorge treffen. Daher gilt, Dinge kommen manchmal eben anders, als man denkt und am besten ist, man nimmt diese Dinge so locker wie möglich. Sich vor der Abreise Stress zu machen, zumindest, bringt nichts außer strapazierte Nerven und sollte daher weitesgehend vermieden werden.

Sich in den Reisevorbereitungen verlieren

Die Organisation einer Reise, vor allem die für einen längeren Aufenthalt beinhaltet viel Aufwand und es gibt sehr viel, an das du denken musst. Trotzdem solltest du dir Zeit nehmen, um mal abzuschalten und etwas mit deiner Familie und deinen Freunden zu unternehmen. Auch die Heimat solltest du noch genießen, bevor du sie für einige Zeit verlässt. Es mag jetzt noch nicht so erscheinen, aber du wirst deine Liebsten und auch deine Heimat während deines Japan Aufenthaltes ganz bestimmt auf gewisse Weise vermissen.

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Zu akribisch planen

Je nachdem, ob du in Japan herum reisen oder erst einmal an einem Ort bleiben möchtest, gibt es gewisse Planungen, die du machen musst. Eine Unterkunft für die ersten Wochen, vielleicht auch ein Sprachkurs oder ein Praktikum – all das sind Dinge, die in der Regel vorab geplant werden und die dir einen guten Start für deine Zeit in Japan geben können. Trotzdem solltest du nicht direkt das ganze Jahr verplanen, denn auf deiner Reise werden dir viele Menschen begegnen, die dich zu neuen Dingen inspirieren werden. Außerdem werden manche Dinge vor Ort möglicherweise anders sein, als du sie dir vorgestellt hast. Deshalb ist es am besten flexibel zu bleiben und in der Lage zu sein seine Pläne auch spontan einmal ändern zu können.

Zu hohe Erwartungen haben

Wenn du noch nie in Japan warst, hast du in deinem Kopf sicherlich eine Vorstellung, wie das Land, die Menschen und die Kultur sein werden. Das ist gut und auch interessant, vor allem dann, wenn du vor Ort deine Vorstellungen mit der Realität vergleichen kannst. Sicherlich werden viele Dinge so sein, wie du sie dir ausgemalt hast aber du solltest trotzdem bedenken, dass manche Dinge auch ganz anders sein können, als in deinen Vorstellungen. Das muss aber gar nicht bedeuten, dass diese Dinge schlecht sind. Ganz im Gegenteil, es geht bei deinem Aufenthalt ja auch darum das Land und die Kultur kennenzulernen und dabei neue Dinge zu entdecken. Deshalb gilt auch hier wieder: Nimm’s locker. Das Bild von Japan, das du vor der Abreise in deinem Kopf hast mit deiner Wahrnehmung vor Ort zu vergleichen ist eine unheimlich spannende Sache. Dass du dabei möglicherweise auf Umstände stoßen wirst, die du dir anders vorgestellt hast ist ganz normal. Versuche deine Erwartungen an Japan und an dich selbst nicht zu hoch werden zu lassen und nimm die Dinge so, wie sie kommen.

Zu viel einpacken

Einen Koffer für einen Aufenthalt zu packen, der über 6 Monate lang ist, stellt dir eine gar nicht mal so einfache Aufgabe. Was mitnehmen? Was zuhause lassen? Hier ist es wichtig logisch und selektiv zu denken. Was brauche ich wirklich? Was ist unnötig? Was möchte ich vor Ort kaufen? und Was brauche ich dringend, das es in Japan nicht gibt? Klar ist, dass der Platz in deinem Koffer begrenzt ist. Natürlich gibt es die Möglichkeit in zweites Gepäckstück anzumelden oder Sachen per Post nach Japan zu schicken, allerdings ist das oft mit hohen Kosten verbunden. Daher solltest du gut überlegen welche Dinge du wirklich brauchst. Besser ist es nicht zu viel einzupacken, vor allem dann, wenn du in Japan herum reisen möchtest. Bei vielen Ortwechseln ist viel Gepäck eher beschwerend. Zusätzlich solltest du bedenken, dass du ein wenig Platz im Koffer noch für eventuelle Souvenirs lassen solltest.

Tipp: Wenn du für ein Jahr in Japan bist, solltest du natürlich Kleidung für jede Form von Wetter dabei haben. Denkbar wäre es zum Beispiel auch ältere Kleidung einzupacken und diese in Japan zu spenden, sodass du am Ende etwas mehr Platz in deinem Koffer hast.

Sich zu viele Sorgen machen

Eine Japanreise ist aufregend und wenn du noch nie länger alleine verreist bist, ist es vielleicht auch ein wenig angsteinflößend auf einmal auf sich selbst gestellt in ein fremdes Land zu reisen. Mache dir darüber nicht allzu viele Sorgen. Der Fakt, dass du diese Reise angehst ist toll und macht dich zu einem mutigen Menschen. Du wirst überrascht sein, wie einfach sich die Dinge vor Ort meistern lassen und wie hilfsbereit Menschen sind, wenn man einmal Hilfe braucht. Auch um das Alleinsein brauchst du dir keine Sorgen machen, dem zum einen hilft es dir dich selbst besser kennenzulernen und darüber hinaus ist es auf einer Reise sehr einfach neue Leute kennenzulernen und Freunde zu finden. Denk immer dran: Alles wird gut!

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