10 Dinge, die Du in Fukuoka umsonst erleben kannst

| 25. September 2015 | 0 Kommentare

In der wunderschönen Küstenstadt Fukuoka gibt es unglaublich viel zu entdecken. In diesem Blogpost habe ich für euch ein paar Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten zusammen gestellt, die ihr ganz umsonst besuchen könnt. 

Ohori Koen

Generell kann man sagen, dass Aktivitäten, wie das Spazierengehen und das Erkunden von neuen Stadtteilen immer umsonst sind. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann man die Stadt besonders gut erkunden, da man unterwegs so viel mehr sieht, als nur einen schwarzen U-Bahn Schacht oder in sich verschwimmende, schnell vorbei ziehende Häuserfassaden. Deshalb möchte ich euch, bevor ihr weiterlest, noch ans Herz legen euch so viel es geht langsam und achtsam durch die Stadt zu bewegen. Sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Beides ermöglicht euch innezuhalten, wann immer ihr mögt. 

Jetzt aber weiter zu den kostenlosen Sehenswürdigkeiten.

1. Acros – Blick über die Stadt

Acros Fukuoka

Das Acros Gebäude ein eines der großen Architektur – und Urban GardeningHighlights in Fukuokas Zentrum Tenjin. Auf der einen Seite angelegt, wie eine Pyramide mit großen Stufen ragt es zum Tenjin Central Park hinaus und wird Teil der Natur, indem es sie beherbergt. Auf den großen Stufen ist ein Garten angelegt, durch den man bis auf eine Aussichtsterrasse hinauf spazieren kann. Unzählige Stufen führen durch Büsche, Bäume und Sträucher und oben ewartet einen eine atemberaubende Aussicht über Tenjin und Hakata.

2. Sich in den Gängen der Momochi Public Library verlieren

Momochi Library

Die städtische Bibliothek in Momochi bietet seinen Besuchern unzählige Regalreihen mit japanischer und internationaler Literatur, die es sich zu durchstöbern lohnt. Im Erdgeschoss gibt es außerdem ein Café und die typischen japanischen Getränkeautomaten. Die Momochi Public Library ist die perfekte Beschäftigung an einem Regentag – Bücher, Kaffee, Gemütlichkeit.

3. Schrein Tour – Tradition zu Fuß erkunden

Fukuoka Schrein

Fukuoka bietet zahlreiche Schreine und Tempel mit wunderbarer Atmosphäre. Einer davon ist zum Beispiel der Torikaihachimangu – Schrein in Nishijin. Von hier aus könnt ihr entweder zu Fuß in Richtung Meer laufen und dort weitere kleine Schreine und Gedenkstätten erkunden oder ihr könnt euch zu Fuß in Richtung Ohori – Koen Park aufmachen, wo der traditionsreiche Gokoku – Schrein auf euch wartet. Auch im Stadtteil Hakata gibt es einige Schreine zu bestaunen, wie zum Beispiel den Kushida – Schrein, an dem jedes Jahr das Hakata Gion – Fest gefeiert wird.

4. Ohori – Koen – Spazieren und historische Schlossruinen bestaunen

Ohori Koen

Der Ohori – Koen (jap. Park) ist einer der schönsten Orte in Fukuoka. Ganz in der Nähe von Tenjin gelegen ist er sehr gut zu erreichen und bietet lange Wege zum spazieren und entspannen. Ein Highlight des Ohori – Parks ist der große See, durch dessen Mitte eine Ansammlung von kleinen Inseln verläuft, die mit Brücken verbunden sind, sodass man auf diesem Weg bis auf die andere Seite des Sees gelangen kann. Rund um den See befindet sich eine Laufstrecke, auf der vor allem an Sommerabenden viele Jogger und Leute mit ihren Hunden zu sehen sind. Hier bieten sich viele Sitzgelegenheiten, von denen aus man auf das Wasser schauen und die Ruhe genießen kann. Der andere Teil des Parks beherbergt ein Stück japanische Geschichte. Hier findet man die Schlossruinen, die heute von Moosen, Bäumen und anderen Pflanzen bewachsen sind. Hier macht es besonders viel Spaß auf Erkundungstour zu gehen, denn die Ruinen geben nicht gleich beim ersten Blick den richtigen Weg preis.

5. Momochi Strand – Schwimmen, Spazieren und Entspannen

Momochi Beach

Der Strand von Momochi befindet sich nicht weit vom Stadtzentrum entfernt und ist nicht nur wegen seiner Entspannungsmöglichkeiten, sondern auch aufgrund seiner Sehenswürdigkeiten interessant. Zum einen befindet sich hier der berühmte Fukuoka Tower, den es sich besonders abends zu bestaunen lohnt, da dann die aufwendig gestaltete Beleuchtung angeschaltet wird. Zur Zeit besteht diese aus Goldfischen, die scheinbar unter der Oberfläche des Towers schwimmen, als wäre er ein Fenster in einen Teich. Die Aussicht auf den Tower vom Momochi Beach aus ist aber auch tagsüber ein Highlight. Zudem kann man hier einfach mal am Strand liegen, entspannen oder am Wasser spazieren gehen.

6. Fukuoka Disaster Prevention Center – Den Fall eines Erdbebens üben

Fukuoka Disaster Prevention Center

Das Disaster Prevention Center in Fukuoka ist vorallem für Besucher aus anderen Teilen der Welt ein spannendes Erlebnis. Hier kann man das richtige Verhalten bei Feuer, Taifunen oder Erdbeben lernen und anhand von Simulatioren üben. Das ist nicht nur interessant, sondern auch wichtig, denn all diese Formen von Katastrophen können hier in Japan tatsächlich eintreten. Deshalb ist es wichtig diese Gefahren einschätzen zu lernen. Während meines Urlaubs in Fukuoka in 2015 habe ich das Disaster Prevention Center zum ersten Mal besucht. Ein wirklich spannendes Erlebnis! Den kompletten Bericht zum Fukuoka Disaster Prevention Center findet ihr hier.

7. Robo Square – Mit Robotern spielen

Robo Square

Wer sich für Roboter und die neuesten Erfindungen aus Japan interessiert, ist hier genau richtig. Im Robo Square ganz in der Nähe des Fukuoka Tower kann man einen Blick hinter die Kulissen der Roboterentwicklung werfen. Ein Blick in die Werkstatt und auf ältere Modelle ist möglich, genauso wie das Erleben von Vorführungen der Funktionen der modernen Robotermodelle. Definitiv ein interessantes Erlebnis und das Beste: es ist komplett kostenlos. Lest hier meinen Bericht über das Robo Square von meiner ersten Fukuoka Reise.

8. Daimyo – Windowshopping und Japanese Culture

 

Daimyo Fukuoka

Daimyo gehört zum Stadtzentrum Tenjin und ist das zuhause zahlreicher Boutiquen, Shops, Cafés und Restaurants. Aufgrund seiner großen Beliebtheit ist Daimyo auch spannend, wenn man nicht unbedingt Einkaufen, sondern einfach nur ein bisschen japanische Kultur erleben möchte. Man findet hier vorallem junge, hippe Leute, welche die Trends aus den Läden hinaus auf die Straße tragen. Das Straßenbild in Daimyo ist voller Kuriositäten, spannender Geschäftsfassaden und natürlich voller interessanter Menschen. Hier fühlt man sich als Teil des modernen Japans und der Leute, die es leben.

9. Animewelten erkunden

Anime

Auch wenn ihr nicht unbedingt riesige Animefans seid, ist es ein spannendes Erlebnis die folgenden drei Geschäfte zu erkunden:

‚Mandarake‘ in Akasaka

Mandarake ist der größte Händler für gebrauchte Mangas, DVDs und Merchandise. Hier findet man also nicht nur Mangas für weniger als einen Euro (ca. 100 Yen), sondern auch kleine Figuren, Handyanhänger, Kissen mit den Gesichtern der beliebten Animecharaktere und Cosplay Kostüme. Einige der alten Merchandise Artikel sind in Vitrinen ausgestellt und werden nur auf Nachfrage gezeigt.

Altes Sailor Moon Merchandise: Zurzeit (Stand 2015) scheinen die alten Merchandise Artikel von Sailor Moon besonders beliebt zu sein. Dies könnte an dem Release von Sailor Moon Crystal liegen. Die erste Staffel der neuen Version des Sailor Moon Animes wurde 2014 veröffentlicht und sorgte für große Begeisterung bei Fans aller Generationen. Dementsprechend gibt es bei Mandarake eine große Nachfrage nach dem Merchandise, das während der Erstausstrahlung des Animes vor ca. 20 Jahren verkauft wurde. Somit fand ich dort eine ganze Sailor Moon Vitrine, in der zum Beispiel das Zepter von Sailor Moon (und auch die von den anderen Sailor Kriegerinnen) für einen doch recht hohen Preis zum Verkauf ausgestellt wurde. (Mehr zum Thema Sailor Moon findet ihr hier.)

Interessant ist Mandarake auch für Sammler, denn dort werden zudem sehr alte Mangas verkauft. Diese haben allerdings einen weitaus höheren Preis, als die neueren Modelle.

‚Animedo‘ in Tenjin

Im sechsten Stock des Kaufhauses Vivre (Teil des Tenjin Core) befindet sich der Anime- und Mangaladen Animedo. Hier gibt es die neuesten Anime- und Mangatrends, sowie das dazugehörende Merchandise und auch Cosplaykostüme zu kaufen. Besonders spannend sind auch die zahlreichen Automaten, aus denen man Animemerchandise in kleinen Kugeln ziehen kann. Für 100, 300 oder 500 Yen kann man hier an einem kleinen Rad drehen. Dann erscheint eine Kugel, die eines der Teile enthält, die auf der Außenseite des Automatens gezeigt werden. Hier handelt es sich meist um Kleinigkeiten, wie Schlüssel- oder Handyanhänger oder Anstecknadeln und Sticker.

Tipp: Falls ihr Freunde habt, die Animefans sind, dann ist das hier die Möglichkeit ihnen eine kleine Freude zu machen. Die Automaten sind definitiv die lustigste Art und Weise ein Mitbringsel zu kaufen.

Parco 7th Floor in Tenjin

Ein großer Teil des siebten Stockwerks im Kaufhaus Parco in Tenjin widmet sich ebenfalls Anime-merchandise. Hier gibt es zum einen eine One Piece Ausstellung und einen Shop, sondern auch Artikel zu verschiedenen anderen Animes, wie Pokemon, die Moomins, Sailor Moon und allem, das gerade “in” ist.

10. Atago – Schrein – Geheimnisvolle Atmosphäre und Aussicht auf Momochi

Atago Schrein

Das Thema Schreine habe ich oben zwar schon einmal erwähnt, dieser Schrein verdient jedoch einen eigenen Unterpunkt. Der Atago – Schrein liegt etwas entfernt vom Stadtzentrum im Stadtteil Meinohama. Der Weg hierher lohnt sich aber deshalb, weil der Schrein auf einem Hügel liegt und somit eine fantastische Aussicht auf die Stadt, den Fukuoka Tower, den Strand und die umliegenden Inseln bietet. Auch hier muss man wieder einige Treppenstufen erklimmen, die einen durch eine Art Wäldchen bis nach oben auf den Hügel führen. Hier befindet sich der historische Schrein, ein alter Baum, Bronzestatuen und ein kleines Teehaus, in dem man frisch gebackene Mochis genießen kann. Den Atago – Schrein habe ich erst bei meinem Urlaub in Fukuoka in 2015 entdeckt und möchte ihn euch deshalb besonders ans Herz legen.

Lest hier meinen kompletten Bericht zum Atago – Schrein.

 

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Kategorie: Japan Aktuell, Julies Reiseblog

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