Öffentliche Verkehrsmittel

| 23. September 2011 | 0 Kommentare

Da Fukuoka eine recht große Stadt ist, gibt es hier die verschiedensten Verkehrsanbindungen. Eine typische Großstadtsache ist z.B. die U-Bahn (jap. ちかてつ chikatetsu), durch die Fukuoka ganz gut vernetzt ist. Wenn es regnet und ich nicht mit dem Fahrrad fahren kann, fahre ich mit der U-Bahn, weil es recht bequem ist und schnell geht. Man kann zur U-Bahnstation laufen, aber es gibt dort auch die Möglichkeit ein Fahrrad abzustellen.

Möchte man dann hinunter zu den Zügen gehen, muss man zuerst ein Ticket kaufen, um überhaupt durchgelassen zu werden ( ist ein bisschen, wie in London). Über den Ticketautomaten befindet sich eine Karte, auf der die Stationen abgebildet sind. Der Preis variiert nach Entfernung und somit kann man der Karte entnehmen was für ein Ticket man lösen muss.

Fährt man viel U-bahn pro Tag, lohnt sich am Wochenende ein Tagesticket für 500 Yen. Es kommt aber auch darauf an wo man wohnt, da die Preise von Station zu Station unterschiedlich sind. Für die, die etwas außerhalb von Fukuoka wohnen kostet eine Fahrt manchmal schon 500 Yen. Ich persönlich zahle 250 Yen für den Weg von zuhause zur Schule.

 

Mit dem Bus ist es der selbe Preis, wer also die U-bahn nicht mag, kann sich zu einer der unzähligen Haltestellen in Fukuoka begeben und dort in den Bus steigen. Die Fahrtzeit ist ungefähr gleich, denke ich, möglicherweise braucht der Bus etwas länger.

Das Busfahren hier ist allerdings etwas anders, als das Busfahren in Europa. Hier in Japan steigt man nur hinten in den Bus ein und zieht beim Einsteigen eine Nummer. Vorne im Bus kann man dann sehen wieviel welche Nummer bezahlen muss. Der Preis steigt, je weiter man fährt. Will man dann also aussteigen, schaut man auf die Anzeigetafel, geht nach vorne und wirft das Geld und die Nummer in eine kleine Box neben dem Busfahrer.

Wie es funktioniert, dass jeder den richtigen Preis bezahlt, weiß ich auch nicht. Angeblich können die Busfahrer aber sehen wieviel Geld man einwirft. Ein Japaner würde wahrscheinlich ohnehin nicht auf die Idee kommen zu wenig zu bezahlen.

 

Bus und U-bahn fahren beide allerdings nur bis ca. 12 Uhr und machen dann eine Pause bis ca. 6 Uhr morgens. Wenn man also eine etwas längere Nacht irgendwo verbringen möchte, sollte man mit dem Fahrrad fahren oder ein Taxi nehmen.

Das Taxifahren hier ist allerdings sehr sehr teuer. Wenn man zu mehreren ist und den Preis teilt, kann man es aber doch bezahlen. Eine Besonderheit dazu: Die Türen des Taxis öffnen und schließen sich immer von selbst. Dazu drückt der Fahrer vorne einen Knopf. Will man also ein- oder aussteigen, einfach abwarten, bis die Türen sich in Bewegung setzen.

 

Auch wenn all diese Dinge ziemlich praktisch sind, gibt man doch unglaublich viel Geld auf, wenn man jeden Tag irgendwo hinfahren muss. Das ist auch der Grund, warum ich mich dazu entschieden habe hier mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Ich würde es jedem weiter empfehlen, denn das Fahren macht Spaß, es gibt überall Parkmöglichkeiten und man ist sehr flexibel.

 

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Kategorie: Allgemein, Julies Reiseblog

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