Dinge, die man tun sollte, wenn man in Japan ist

| 23. Mai 2012 | 0 Kommentare

Ein paar Dinge, die man Jahreszeiten unabhängig in Japan machen kann. Immer und fast zu jeder Tageszeit!

Macha probieren

Macha – das „grüner Tee Pulver“ gibt es eigentlich in Verbindung mit ALLEM. Wenn ihr in Japan etwas Grünes seht, könnt ihr davon ausgehen, dass es sich um Macha Geschmack handelt. Macha Mochi, Macha Kekse, Macha Eis und Macha KitKat. Es gibt wirklich alles in Macha Geschmack! Was ich besonders empfehlen kann ist Macha Mousse – yummy! Ach so und wenn ihr bei Starbucks seid, bestellt mal einen Macha Latte!

 

 

Purikura machen

Passbildautomaten kennen wir bei uns in Deutschland nur, um wirklich Passbilder zu machen. Hier in Japan sind sie aber viel mehr, als das! Meist sind sie zu finden in Game Centern oder in den Fanshops für die japanischen Idole. Dort gibt es dann gleich einen ganzen Haufen Purikura Automaten. Man stellt sich also in diesen Automaten hinein und macht ein Bild. Damit ist man aber längst nicht fertig, denn nun heißt es das Bild zu verzieren und das möglichst schnell, da sonst die Zeit abläuft. Herzchen, Sterne, Blubberblasen und Schriften, alles ist möglich. Bei Japanern ein sehr beliebter Zeitvertreib und am Ende kommt immer ein kleines, nettes Souvenir dabei heraus. (Kostet ca. 400 Yen)

Karaoke singen

Nichts ist typischer für Japan als das Karaoke und wenn man einmal in Japan ist, sollte man auch wenigstens einmal beim Karaoke gewesen sein! Am besten geht man in einer größeren Gruppe und bestellt dabei „nomihodai“ (all you can drink) und dann kann der Spaß losgehen! Meist bleibt man die ganze Nacht in einer Karaoke Bar und geht erst am Morgen wieder nach Hause. (Kostet ca. 2,000 – 3,000 Yen)

In eine Pachinko Halle gehen

Nur für ein paar Minuten, länger hält man es ohnehin nicht aus in diesen „Spielehöllen“. Finden tut man sie allerdings überall. Es handelt sich tatsächlich um große Hallen mit Spielautomaten, in denen man all sein Geld für Glückspiel verprassen kann. In Japan ist das sogar ein gesellschaftliches Problem, denn viele hier werden abhängig.

Sake trinken

Der japanische Reiswein ist nichts für Jedermann aber man sollte ruhig mal ein Fläschchen dieses traditionellen Getränks probieren. Es gibt ihn in warm und kalt, außerdem gibt es ganz viele verschiedene Sorten an Sake, die alle aus verschiedenen Regionen kommen und verschieden schmecken. Ich empfehle einen süßen Sake zu bestellen, der schmeckt nicht ganz so scharf und stark. Für Frauen ist aber auch der Ume Shou interessant, eine Art süßer Pflaumenwein – sehr lecker!

Grünflächen suchen

Fast in jeder japanischen Großstadt gibt es gut gepflegte Parks, in denen man Picknicken oder einfach nur sitzen kann. Ob alleine oder mit Freunden, es ist immer schön in einem Park in der Sonne zu sitzen und die anderen Menschen zu beobachten. Ich bin in Fukuoka zum Beispiel oft zum Ohori Koen gefahren, da es dort auch einen großen Teich gibt und habe dort gesessen und viel geschrieben. Das macht wahnsinnig glücklich und man vergisst, dass man eigentlich in einer Großstadt ist!

 

In einen japanischen Supermarkt gehen

Geht mal in einen richtigen Supermarkt, nicht in einen Convini und ihr werdet staunen was es dort alles zu finden gibt! Nicht nur, dass hier die Preise günstiger sind, man findet auch eine viel größere Auswahl, als im Convini! Frisches Obst, frische Backwaren, frischer Fisch (so frischen Fisch gibt es bei uns in Deutschland kaum zu finden!) und allerhand andere interessante Dinge gibt es hier. Vielleicht packt man einfach mal ein paar Dinge in den Einkaufskorb, die man gar nicht kennt oder die man nicht zu identifizieren weiß und probiert diese mal zuhause. Das ist immer eine spannende Sache und meistens entdeckt man so sehr leckere und tolle Sachen! Außerdem finde ich auch in jedem fremden Land gerade den Supermarkt besonders interessant! Es sagt so viel über die Lebensgewohnheiten der Menschen aus und ganz oft gibt es Sachen, die wir bei uns nicht haben und das macht das Ganze unglaublich spannend!

Baden in einem Onsen

Ich hatte ja schon einmal ausführlich darüber berichtet, finde aber, dass es hier definitiv rein gehört! Wenigstens einmal sollte man in einem Onsen gewesen sein. Scheut euch nicht davor, dass da alle nackt sind, das ist wirklich nicht schlimm und man hat immer noch sein Handtuch, um sich zu bedecken. Die Entspannung im warmen Wasser ist wirklich toll und man kann dort auch in die Sauna gehen oder die verschiedensten Beauty – Kuren mitmachen! Ich fand das Onsen wirklich super!

Auf ein japanisches Fest gehen

Irgendwo gibt es in Japan immer irgendein Fest und da sollte man auf jeden Fall mal hingehen, wenn man etwas traditionell Japanisches sehen möchte und wenn man gutes Essen mag! Hier gibt es nämlich neben den Festlichkeiten auch ganz viele Stände mit Essen, Fleischspieße, Takoyaki (Tintenfischbällchen), Okonomyiaki (japanischer Pfannkuchen), Eis mit Grünteegeschmack und vieles mehr! Es lohnt sich schon alleine wegen dem Essen und meist bekommt man auch eine wunderbare Show geboten, dank der man sich wirklich fühlt, als sei man in ein Japan vor einhundert Jahren gereist. Ein tolles Erlebnis!

 

 

Das Erdbebencenter besuchen

In einem Erdbebencenter kann man nicht nur ein simuliertes Erdbeben erleben, man lernt auch, wie man sich im Falle eines echten Erdbebens zu verhalten hat und wie man sich vor Gefahren schützt. In Fukuoka gibt es nicht viele Erdbeben aber nun, da ich in Tokyo bin, wäre es doch wirklich hilfreich zu wissen, wie man sich im Falle eines Falles zu verhalten hat. Immerhin sitze ich hier fast auf der Schnittstelle von drei tektonischen Platten.

Ramen essen

Ramen – japanische Nudelsuppe sind eines meiner Lieblingsgerichte und es gibt sie in allen möglichen Variationen, da jede Region ihre eigene Ramenspezialität hat! In Fukuoka waren es zum Beispiel die „Hakata Ramen“ (Hakata ist ein Stadtteil von Fukuoka) und die sind wirklich wahnsinnig lecker und nur zu empfehlen! Falls ihr ein Ramen Stadion findet, könnt ihr euch auch dorthin begeben, denn dort kann man die verschiedensten Sorten von Ramen ausprobieren! So ein Restaurant gibt es zum Beispiel in Canal City in Fukuoka.

Postkarten verschicken

Nichts ist so schön, wie Postkarten aus einem weit entfernten Land bekommen! Macht euren Liebsten zuhause eine Freude und verschickt ein paar Postkarten aus Japan! Die gibt es hier zwar nicht an jeder Straßenecke, wie in Europa aber in einer Buchhandlung oder an typischen Touristenplätzen solltet ihr fündig werden!

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Kategorie: Allgemein, Julies Reiseblog

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