Ein bisschen Japan in Deutschland Teil 1 – Leipzig

| 25. März 2012 | 4 Kommentare

Ich habe ein paar Tage in Leipzig bei einer Freundin verbracht und bin beeindruckt wie weit man hier ein kleines bisschen Japan finden kann. Gerade wenn man sich nach Japan sehnt oder von dort zurückgekommen ist und es ein bisschen vermisst, ist es sicherlich schön mal etwas typisch Japanisches hier in Deutschland zu finden.
Falls ihr in oder in der Nähe von Leipzig wohnt, habt ihr sogar einige Möglichkeiten, um ein bisschen Japan zu erleben.
Zum einen gibt es einige Japanische Restaurants, in denen es Sushi, Miso Suppe und Ramen zu kaufen gibt. Diese sind vor allem in der Innenstadt zu finden und meist gibt es dort auch Spezialitäten aus anderen asiatischen Ländern. Ich denke diese Restaurants sind gut, wenn man das Japanische Essen mal probieren möchte. Wenn man schon einmal in Japan war, ist es sicherlich schwieriger dort essen zu gehen und sich auch zufrieden zu fühlen, denn meist kommen diese Restaurants nicht an die in Japan an. Persönlich war ich nach Japan noch nicht wieder japanisch essen. Zum einen erfreue ich mich im Moment noch der deutschen Hausmannkost und andererseits fürchte ich einfach die Enttäuschung. Vor allem was Sushi angeht, wird es sicherlich schwierig an die super Köche in Japan heran zu kommen. Wäre ein solches Restaurant tatsächlich von Japanern geführt, wäre das sicherlich etwas anderes und ich würde auch dorthin gehen, um ein bisschen Japanisch zu sprechen und etwas über die Leute zu erfahren.
Nun aber zu den Restaurants in Leipzig:
Wer Ramen oder Miso Suppe essen möchte, kann zu Umaii in der Klostergasse gehen (http://www.umaii.de/).
In der gleichen Straße gibt es auch noch die Sushi Bar Shiki (http://www.sushi-shiki-leipzig.de/), man kann aber auch zu Mr.Moto (http://mrmoto.de/) gehen oder das Sushi online bei Sakura online bestellen (http://www.sushi-leipzig.de/).
Schaut euch mal um, auch die Internetpräsenzen sind sehr schön. Es ist sicherlich für Jeden etwas dabei!

 


Was in Leipzig auch noch sehr interessant ist und was ich besucht habe, ist das Japanische Haus im Chausseehaus. Ihr erkennt schon von weitem, dass es sich hier um etwas handelt, das mit Japan zu tun hat, denn an den Fenstern ist die japanische Flagge zu sehen. Mit der 16 kommt man sofort dorthin und erwartet wird man von einem Begegnungspunkt für Japaner und Japan Interessierte. Ein kreativ gestalteter Raum mit Informationsmaterial zu Manga, Fukushima und dem Japanologie Studium. Gerade zur Buchmesse gab es einige Aktionen dort, wie zum Beispiel einen Zeichen Workshop mit einer japanischen Manga Zeichnerin. Bevorstehende Aktionen sind zum Beispiel das Maid Café, wo der Raum zu einem Café mit niedlich angezogenen Mädchen umfunktioniert wird oder eine Ausstellung von japanischen Architekturstudenten. Schön am Japan Haus finde ich auch, dass man dort eben viele Leute trifft, die sich auch für Japan interessieren oder sogar Japanologie studieren. Man kann sich dort informieren oder einfach austauschen und auch Japaner kann man dort treffen. Mir persönlich hat es super gefallen, ich wurde sehr nett empfangen, man hat mir viel erklärt und ich kann euch nur empfehlen mal dorthin zu gehen! Schaut doch mal hier: http://de-de.facebook.com/pages/Das-Japanische-Haus/186268974762040 oder hier: http://japanischeshaus.web.fc2.com/Das_Japanische_Haus/Home_d.html für mehr Informationen!

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Kategorie: Allgemein, Julies Reiseblog

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Kommentare (4)

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  1. Robin sagt:

    Moin,
    Warst du denn inzwischen bei einem der Restaurants essen?
    Mit entgeht der Sinn etwas, wenn du ein japanisches Restaurant empfiehlst aber selber dort nicht gegessen hast.
    Ich persönlich kann die meisten „japanischen“ Restaurants in Leipzig nicht empfehlen, wenn man authentische japanische Küche möchte.
    Ich bin zwar noch nicht in allen gewesen aber meine Hoffnung ist nicht groß. Ich bin durch alle Restaurants im Internet durchgegangen und alle werden bis auf eins wird von vietnamesen geführt. (Das umaii von deutschen) nun will ich nicht sagen, dass man unbedingt Japaner sein muss um japanisch kochen zu können oder, dass dort vielleicht auch ein Japaner als Koch angestellt ist aber gesehen habe ich noch keinen. Um 板前 in einem Sushi Restaurant zu werden bedarf es ca 5 Jahre. Ich bezweifle, dass auch nur ein kleiner Teil diesen Titel in Japan erlangt hat. Wirklich authentische Küche habe ich noch nicht erlebt, aber es ist in Ordnung ramen oder Sushi seinen eigenen Spin zu geben solange es schmeckt auch wenn es nicht meinen Erwartungen entspricht.
    Wenn du eher etwas Japan in Deutschland erleben möchtest empfehle ich eher Düsseldorf zu besuchen, dort ist die höchste Konzentration an Japanern vertreten und es gibt sogar ein Japan town dort mit all den Gepflogenheiten wie man sie gewohnt ist. Aber in Leipzig ist was das angeht meiner Meinung nach so gut wie tote Hose.
    Liebe Grüße
    Robin

  2. dasmiau sagt:

    Hallo <3

    Ich verfolge deinen Blog schon seit einiger Zeit, aber ich hab immer vergessen dich etwas wegen dem Essen zu fragen.
    In diesem Post hast du es kurz angedeutet, dass du dich hier beim japanischen Essen fürchtest, enttäuscht zu werden. Ich selbst wohne in Berlin und habe schon viele asiatische Restaurants ausprobiert, die Sushi anbieten. Am Wochenende habe ich mal wieder Sushi bei meinem Lieblingschinesen bestellt, wo es mir bis jetzt echt am besten schmeckt, und da habe ich mich gefragt, wie das Sushi in Japan schmeckt. Vorallem der Seetang außen rum. Aber auch der Reis. Wie schmeckt es dort in Japan? Und benutzen die dort noch andere leckere Fischzutaten als hier? Hast du vielleicht Fotos von dem Essen gemacht?

    Ich liebe auch Dimsum, gab es das da auch? Und diese ganzen leckeren Suppen.. In Berlin gibt es beim Rosa Luxemburg Platz ein japanisches Suppenrestaurant namens Susuru. Würde gerne wissen, wie dir diese Suppen im Vergleich zu Japan schmecken ^^ Hach ich bin ganz vernarrt in japanisches Essen. Bitte füttere mich mit Informationen darüber xD <3

  3. Als Ergänzung, was das Essen angeht:
    Besonders gut Japanisch Essen (also wo man besonders nahe an die japanische Küche herankommt) kann man vor allem im „Mifune“:
    http://www.mifune-leipzig.de/

    Der Laden hat aber auch seinen Preis, als Student kann man sich dort lediglich die Mittagsmenüs für um die 12 Euro leisten, kriegt aber auch dafür ein wunderbares, kleines 4-Gänge Menü.

    Und was Sushi angeht habe ich selbst in meinem dreiwöchigen Japan-Urlaub (in welchem ich drei Mal Sushi Essen war) nirgends besser gegessen als in der Leipziger Sakura Kaiten Sushi Bar in der Bosestraße 2:
    http://www.sakura-leipzig.de

    Wer mal nach Leipzig kommen und gut japanisch oder speziell Sushi essen möchte, dem empfehle ich uneingeschränkt diese beiden.
    Bei Moto habe ich sowohl schon gute, als auch schlechte Erfahrungen gemacht. Das Umaii ist gut, die Ramen dort kommen aber leider nicht an jene ran, die ich im Japan-Urlaub gegessen hatte.
    Shiki liegt niveautechnisch zwischen Moto und Sakura, kann man sich also auch durchaus zu Gemüte führen ^^

  4. straehnchenliesel sagt:

    Ich habe vor ein paar Wochen in meiner Stadt, in der ich ja auch noch nicht so lange wohne, beim spazieren gehen auch einen wunderbaren Laden entdeckt! Er nennt sich „Schönes aus Japan“ (oder so in der Art), auf jeden Fall gibt es dort so zuckersüße japanische Dinge! Ich war ganz begeistert 🙂

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