Nostalgie Animes Part 3

| 26. März 2012 | 0 Kommentare

Nostalgie Animes Part 3: Auf den Spuren der Kindheit

Jeanne die Kamikaze Diebin

Ein bisschen erschrocken war ich, als ich sah, dass dieser Anime schon zu den nostalgischen gehört. Bin ich wirklich schon so alt? Für mich zählt „Jeanne die Kamikaze Diebin“ nämlich noch zu den neueren Animes. Auf jeden Fall bedeutet er mir sehr viel, denn dieser Anime hat mich dazu gebracht Mangas zu lesen und so bin ich erst darauf aufmerksam geworden, dass meine Lieblingsheldin aus Japan kommt! Wie es weiter ging, wisst ihr ja ;D Dank diesem Anime wusste ich übrigens auch schon sehr früh wer Jeanne d’Arc war!
Für alle, die Jeanne nicht kennen: Maron Kusakabe ist die Reinkarnation von Jeanne d’Arc und wurde von Gott dazu berufen die bösen Dämonen von der Erde zu verbannen. Die Balance zwischen ihrem Leben als Jeanne und dem Leben als normales Schulmädchen ist für Maron sehr schwer, denn ihre beste Freundin ist die Tochter des Kommissars, der die Diebin verhaften will und geht selbst gern mit auf die Jagd. Dann gibt es noch Jeannes Erzfeind, den Dieb Sindbad, der aber eigentlich ihr Nachbar Chiaki ist und in den sie sich im Laufe der Serie verliebt. Ihr seht, viele Komplikationen und am Ende der Serie kommt es zu einer Wendung, die in der Tat überraschend ist!
Die Mumins
Ursprünglich kommen die kleinen Wesen aus Finnland, wo es übrigens auch die Muminwelt gibt, ein Themenpark zu der Geschichte von Mumin, Snork und klein Mü. Die Serie stammt tatsächlich aus Japan und ist wirklich zuckersüß. Die weißen, rundlichen Wesen sind wohl auf der ganzen Welt unter Kindern und auch Erwachsenen bekannt und haben schon lange Kultstatus erreicht! Die Serie mochte ich als Kind, weil es eine „liebe“ Serie war und es viel um die Natur ging. Das war wirklich schön. In Fukuoka gibt es sogar ein Mumin Café (in Canal City), falls ihr mal dort seid, müsst ihr unbedingt dorthin gehen! Alle Speisen sind in Mumin Form und an manchen Tischen sitzen dicke Mumin Plüschfiguren – wirklich süß!
Heidi
Auch ein Anime, das ist einem vielleicht gar nicht so bewusst, wenn man daran zurück denkt aber auch die Zeichentrickserie „Heidi“, die das kleine deutsche Mädchen in den Alpen zeigt und zu einem großen Teil ja auch in Frankfurt spielt, wurde in Japan produziert.
Wir alle kennen die Geschichte von Heidi, die bei ihrem Großvater in den Bergen zwischen grünen Wiesen und mit ihren Ziegen als ihre besten Freunde aufwächst. Von einem gewissen Fräulein Rottenmeier aus Frankfurt wird sie in die Stadt geholt und soll dort lernen wie man sich in der Gesellschaft verhält. Heidi ist unglücklich über die neue Situation und wünscht sich zurück in die Berge, bis sie Klara kennenlernt, ein Mädchen im Rollstuhl, das nichts anderes kennt, als das Leben in dem herrschaftlichen Haus in Frankfurt. Da ihr Vater viel unterwegs und ihre Mutter bereits verstorben ist, fühlt Klara sich oft einsam und freut sich sehr über die Heidis Gesellschaft. Da sich Heidi aber nicht allzu schnell mit den neuen Gegebenheiten arrangieren kann, gibt es einige Komplikationen. Irgendwann jedoch darf Heidi zurück in die Berge und auch Klara darf sie dort besuchen. Eine wunderschöne Zeit bricht für die beiden heran und Klara lernt endlich die Natur und die Tiere kennen.
Ich habe diese Serie als Kind sehr gerne angesehen und ich finde sie wunderschön umgesetzt! Besonders faszinierend finde ich, dass eine Japanische Produktion die Natur in den Alpen und auch Frankfurt als Stadt so schön und naturgetreu umgesetzt hat.

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Kategorie: Allgemein, Julies Reiseblog

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