Wer suchet, der findet?

| 25. Februar 2013 | 11 Kommentare

Heute geht es um die spannende Frage: Wie finde ich einen Job in Japan?

Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Zum einen kann man eine Agentur damit beauftragen oder man sieht sich ganz klassisch einfach selbst um. 😉 Dabei kann man auch in verschiedenen Formen unterstützt werden, zum Beispiel durch Zeitungen, Internet oder japanische Arbeitsagenturen.

Aber jetzt erstmal der Reihe nach. Lasst euch entführen auf meine persönliche Reise durch den japanischen Arbeitsmarkt!

Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, habe ich ja bei einer Sprachreiseagentur „work & study“ gebucht, also neben dem Sprachkurs noch eine Jobvermittlung, die durch die Schule stattfinden sollte. Eine Mitarbeiterin der Schule ist diesbezüglich für mich zuständig und hat meinen Lebenslauf ins Japanische übersetzt (brauchte ich bisher aber nicht) und noch bevor ich überhaupt in Japan war, eine englische Sprachschule in Tokyo kontaktiert. (Da ich ein abgeschlossenes Lehramtstudium in Englisch und DaF habe, würde ich sehr gerne Sprachunterricht geben und könnte damit gleich noch passende Auslandserfahrungen für den folgenden Beruf in Deutschland sammeln. Andere Arbeiten lehne ich aber auch nicht ab, solange ich nicht Toiletten schrubben muss, weil ich mich dafür dann doch für überqualifiziert halte…) Noch bevor ich in Japan angekommen war, wurde ich von dieser Schule zu einem Interview eingeladen, das kurz nach meiner Ankunft stattfand. Das Interview an sich war okay, man wollte sich innerhalb einer Woche wieder melden.

Achtung: In Japan wird äußerst viel Wert auf den optischen Eindruck gelegt! Auf Vorstellungsgesprächen in business-Kleidung zu erscheinen, ist daher ein absolutes Muss, Jeans und dergleichen sind NO-GOs!

Auch nach zwei Wochen hatte ich keine Rückmeldung, auf meine Nachfrage kam dann die Absage. Nun war die Schule wieder gefragt. Mein nächstes Interview fand in einem chinesischen Restaurant statt – ich möchte es ein kommunikatives Desaster nennen, also überspringen wir diesen Teil lieber. Wie ich dort gelandet bin, kann ich mir auch beim besten Willen immer noch nicht erklären.

In der Zwischenzeit hatte ich schon von vielen Mitschülern und Mitbewohnern gehört, wie schwierig die Situation auf dem japanischen Arbeitsmarkt sei. Generell hätte man als Ausländer oft Probleme. Arbeitgeber hätten stets eine große Auswahl an Bewerbern und könnten sich somit natürlich ihre Lieblingsarbeitnehmer aussuchen. Ein wichtiges Kriterium sei immer der Sprachstand, logisch. Von meinen elf ausländischen Mitbewohnern haben gerade einmal zwei einen festen Job, obwohl alle schon so gut sprechen, dass Kommunikation im Alltag mühelos klappt. (Wie intensiv alle gesucht haben, weiß ich allerdings nicht von jedem.) Ein weiteres Problem ist außerdem, dass Arbeitgeber Leute suchen, die möglichst lange für sie arbeiten – am liebsten ein Jahr oder mehr nach Möglichkeit. Es gibt (immer?) Mitbewerber, die dieses Kriterium erfüllen. Und dann noch einen Job zu finden, von dem man hier auch leben kann…man wünschte mir viel Glück.

Um noch eins draufzusetzen, hatte ich bald ein Gespräch in meiner Schule mit meiner „Betreuerin“. Im Großen und Ganzen ging es darum, wie eben die Lage sei, wie immens erschwert diese für mich noch durch mangelnde Sprachkenntnisse würde und dass Jobvermittlung natürlich nicht Jobgarantie bedeute. Vielen Dank, das hört man gern. Zum Schluss wurde ich noch auf hello work hingewiesen.

Bei Hello Work handelt es sich um das japanische Pendant zum deutschen Arbeitsamt. In Tokyo haben sie ihren Sitz, der von jedem in Anspruch genommen werden kann, in Shinjuku. Ausländern steht hier fremdsprachiges Personal zur Verfügung – ein enormer Vorteil. Um sicher zu gehen, dass gerade ein „Dolmetscher“ Zeit hat, ist es ratsam, vorab einen Termin zu vereinbaren. Dieser empfiehlt sich auch, um einfach die Wartezeit zu verringern. Hello Work ist hoch frequentiert und bei einem spontanen Besuch sollte man viel Zeit mitbringen, gerade über die Mittagszeit mehrere Stunden. Im Internet findet man hier mehr dazu:

http://tokyo-foreigner.jsite.mhlw.go.jp/english/spec_1/about_2/map2.html

Ich war bisher zweimal bei Hello Work. Das Personal ist sehr hilfsbereit und wirklich nett. Beim ersten Besuch werden Daten aufgenommen, man erhält eine Karte der Agentur und hat seine erste Beratung. Beratungsgespräche finden recht ausführlich statt. Ich hatte den Eindruck, dass man mir wirklich helfen wollte. Dennoch war das Endergebnis: „Bei dem Sprachstand kommt eigentlich nur Sprachunterricht für Fortgeschrittene in Frage (hey, kein Ding, immer her damit!) … ……. … nein, da haben wir grad leider nichts.“ Der letzte Tipp war, fleißig Japanisch zu lernen – ganbatte (gib den Bestes) – dann wird es vielleicht was.

Es sieht nicht rosig aus im Land der aufgehenden Sonne. Das Problem mit der Sprache ist, dass man Japanisch eben nicht mit Englisch oder so vergleichen kann und relativ schnell in der Lage ist zu kommunizieren. Alle Ausländer, mit denen ich mich bisher darüber unterhalten habe, sagen, dass man so nach sechs Monaten anfängt richtig zu sprechen und zu verstehen, wenn man bei Null hier anfängt. (Es gibt sicher Ausnahmen, aber so scheint der Durchschnitt zu sein.) Ich kenne einen Indonesier, der wirklich begnadet ist, nachdem er jetzt ein Jahr in Japan ist. Er arbeitet als Tellerwäscher. Allerdings kenne ich auch andere Leute, die schon Jahre hier sind, und trotzdem noch arge Probleme in der flüssigen Alltagskommunikation haben. Einige von denen haben trotzdem einen ausreichenden Job, zumeist als Sprachlehrer (als englischer Muttersprachler scheint man ganz gute Karten zu haben; die Nachfrage nach Deutsch wächst, ist aber deutlich geringer).

Tipp: „Vitamin B“ mag auch etwas bringen. Ein Mitbewohner, der nicht sooo viel Japanisch kann, hat einen Zweijahresvertrag, weil ihn eine Freundin vorgeschlagen hat.

Nach diesen herben Rückschlägen, so habe ich das alles zumindest empfunden, habe ich mich selbst nach Jobs umgeschaut. Das Ergebnis: insgesamt 5 Interviews (eins auf eine Initiativbewerbung hin), davon 4 Absagen, eine Antwort steht noch aus.

Tipp: Ich habe eine englische Version (unbeglaubigte Kopie) meines „höchsten“ Zeugnisses mit nach Japan genommen, in meinem Fall also das Masterzeugnis. Ein potentieller Arbeitgeber hat bisher danach gefragt und für den war die „rohe“ Kopie in Englisch völlig ausreichend.

Kommen wir aber noch dazu, wie man selbst Jobangebote finden kann. Naheliegend ist natürlich die Internetrecherche. Neben entsprechendem Googlen habe ich einen ganz heißen Tipp für die Region Tokyo – Craig’s List:

http://tokyo.craigslist.jp/jjj/

Hier erscheinen täglich neue Jobangebote für Tokyo. (Außerdem gibt es einen Wohnungsmarkt und Partnerbörsen…)

Für Möglichkeiten des Sprachunterrichts gibt es noch eine website, Ohayou Sensei, von der man kostenlos e-Zeitungen beziehen kann:

http://www.ohayosensei.com/

Eigentlich soll man nur eine E-Mail schreiben und in wenigen Stunden die aktuelle Ausgabe erhalten. Bei mir hat das allerdings bisher nicht geklappt. :/ Vielleicht haben die gerade technische Probleme.

Des Weiteren gibt es an Bahnhöfen viele Zeitungen, die man kostenlos mitnehmen kann, zum Beispiel die von diesem Artikelbild. „Town Work“ ist leider komplett auf Japanisch, sodass ich nicht sagen kann, ob die Zeitung wirklich gut ist oder nicht. Ich erkenne aber, dass es sich um Stellenanzeigen handelt. 😉 Spontan sehe ich Gastronomie-, und IT-Anzeigen sowie solche aus dem Dienstleistungssektor. Es sind immer sehr dicke Hefte und den Großteil machen Annoncen aus. Es steht noch ein bisschen mehr drin, was für mich nach entsprechenden Tipps und Infos aussieht.

In der Kansai-Region wird außerdem vielerorts der Kansai Flea Market angepriesen, ebenfalls gratis. Das ist quasi die Print-Version von Craig’s List für den Kansai-Bereich. Online einsehen kann man den Flea Market außerdem hier:

http://www.kfm.to

Mein persönliches Fazit ist bisher leider eine gewisse Desillusion. Zum einen habe ich den Eindruck, dass ein klassisches work and travel, wie man es aus Australien oder Neuseeland kennt, in Japan nicht durchführbar ist. Die Erkenntnis tut weh, da es meine ganze Planung über Bord wirft und ich anfange zu zweifeln. Zum anderen wurde mir ganz klar vor Augen geführt, wie wichtig es ist, die japanische Sprache zu beherrschen, Basiskenntnisse alleine bringen in der Berufswelt nichts. Wer schon einigermaßen sicher in der Kommunikation ist, sollte zumindest weniger Probleme haben. Eine Jobvermittlung würde ich auch nicht noch einmal buchen, da es mir persönlich zumindest nicht viel gebracht hat, aber das mag individuell unterschiedlich ausfallen.

Zu alldem muss ich anmerken, dass meine Erfahrungen sich natürlich vorwiegend auf Tokyo sowie mein Umfeld beschränken und auch keine allgemeine Gültigkeit beanspruchen!! Man kann sicher auch Glück haben. Ich VERMUTE auch, dass in kleinen Orten die Lage besser ist, weil einfach weniger Konkurrenz da ist. (Allerdings dürfte man dort dann auch keine großen Firmen finden, aber das muss ja nicht schlecht sein.)

Eine Alternative, um möglichst viel vom Land zu sehen, könnte allerdings das WWOOFING darstellen. Hierbei handelt es sich um Farmarbeit: Als working holiday maker kann man sich bei Farmen, die im ganzen Land zu finden sind, bewerben, um dort für individuell große Zeiträume zu arbeiten. Dafür erhält man (im Regelfall) keinen Lohn, stattdessen werden einem aber eine Unterkunft sowie Verpflegung gestellt. Die Farmen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, neben dem klassischen Gemüseanbau o.Ä. gibt es auch handwerkliche Tätigkeiten usw. Ebenfalls unterscheidet sich, wie viele Leute gleichzeitig auf einer Farm sein dürfen – das geht von einer Person bis hin zu ganzen Gruppen. Zu bedenken ist, dass man Unternehmungen, Ausflüge und den Transfer zwischen den Farmen aber immer noch von seinem Ersparten bezahlen muss. Wer sich genauer erkundigen möchte, dem lege ich diesen Link ans Herz:

http://www.wwoofjapan.com/main/

Um alle Informationen zu erhalten, muss man sich allerdings gegen eine Gebühr auf der Seite anmelden. Momentan spiele ich mit dem Gedanken, das Wwoofen einfach einmal auszuprobieren. Wenn es dazu kommt, werde ich natürlich davon berichten!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein erfolgreiches Jobfinden. Bis bald! 🙂

P.S.: Es tut mir Leid, dass dieser Beitrag nicht positiver ausgefallen ist. Wer eine Erfolgsgeschichte oder sonstige Tipps zu vermelden hat, den würde ich gerne bitten, einen knappen Kommentar zu schreiben, das ist sicher für viele hilfreich! (: Danke!

P.P.S.: Falls sich jemand zu Einschätungszwecken fragt, wie es um meinen Sprachstand bestellt ist: Ich konnte bei Ankunft Hiragana und Katakana sowie ein paar Kanji lesen und schreiben und hatte ein gewisses Grundvokabular sowie Basis-Grammatikkenntnisse. Damit wurde ich an der Schule als „fortgeschrittener Anfänger“ eingestuft.

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Kategorie: Allgemein, Katharinas Reiseblog

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Kommentare (11)

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  1. Sabrina sagt:

    Hallo aus der Zukunft 🙂 Der Beitrag ist nun zwar schon etwas älter, jedoch wirkt er immer noch top aktuell. Auch ich interessiere mich sehr für eine Auszeit in Japan (mit Job, um sich über Wasser halten zu können). Ich war bereits für 4 Wochen im Sprachaufenthalt dort und gehe diesen April wieder 2 Wochen in Japan reisen. Sprachlevel reicht für einfache Konversationen bereits aus und ich bin daran meine Kenntnisse zu verbessern.

    Nun nachdem ich den Beitrag gelesen habe, würde ich mich über eine Zwischenmeldung freuen. Wie ist es gelaufen? Hast du danach bald einmal eine Arbeitsstelle gefunden?

    Zudem ist, währen ich den Beitrag gelesen habe, eine weitere Frage aufgetaucht: Wenn ich das richtig verstehe, dann bist du bereits ohne irgendwelche konkreten Anstellungsaussichten nach Japan geflogen, stimmt das? Konntest du denn das Risiko aus finanzieller Sicht in kauf nehmen, dass du am Ende GAR keinen Job findest oder hast du da gar nicht daran gedacht? Im Grunde hast du dein Visum (vermutlich sogar ein Arbeits-Visum) und Flug und Unterkunft alles schon gebucht und bezahlt, ohne zu wissen, ob du dir das auf längere Zeit leisten kannst? Habe ich das richtig verstanden?

    Bisher habe ich immer zu mir selbst gesagt „wenn du nicht im Voraus schon etwas Konkretes in Aussicht hast, solltest du nicht einfach so abreisen“. Ansonsten gibt man im worst case ja sein ganzes Geld aus und landet irgendwo auf der Strasse oder muss ohne Kohle zurück in die Heimat reisen..?
    Über eine kurze Aufklärung würde ich mich sehr freuen. 🙂

    Liebe Grüsse

  2. Maren sagt:

    Auch ich überlege ein work & travel Jahr in Japan zu verbringen, jedoch habe ich noch etwas Zeit (ich mache in einem Jahr gerade mal mein Abitur). Ich hatte eigentlich vor direkt nach der Schule zu gehen, allerdings habe ich jetzt schon häufiger gehört, dass man es mit einem abgeschlossenen Studium (egal welcher Art) leichter hätte .. 😀
    Ich werde mich einfach mal weiter informieren, aber deinen Blog verfolge ich definitiv auch weiterhin, der ist super, danke ! 🙂
    Und hat die Probearbeit schon begonnen ? 🙂

    • Katharina sagt:

      Hallo!
      Schoen, dass dir der Blog gefaellt. 🙂 Und toll, dass es dich auch nach Japan zieht! Es ist wirklich ein tolles Land. 😉
      Dass man mit einem abgeschlossenen Studium Vorteile hat, habe ich auch schon oft gehoert – und zumindest bei grossen Firmen wuerde ich dem auch zustimmen. Dazu kommt, dass man in Japan erst mit 21 volljaehrig ist. Das waere wahrscheinlich ein groesseres Problem fuer dich. Zumindest ein Handy bekommst du erst nach Volljaehrigkeit und arbeiten wird dann auch nochmal deutlich schwieriger.
      Meine Probearbeit war erfolgreich und ich bin jetzt offiziell dabei. ^^

  3. Romina sagt:

    Hallo Katharina,

    ich denke selbst gerade über ein Work and Holiday Aufenthalt in Japan – vorwiegend Tokyo – nach, da ich auch bald mit dem Master durch bin. Deswegen verfolge ich ganz gespannt deinen Blog. Mein Vorteil scheint mein Japanischstudium inkl. einjährigem Auslandsstudium in Japan zu sein aber ich bezweifle, dass es damit sooooooooooo viel leichter wird. Was meinst du dazu? Wie lange bist du denn schon in Tokyo? Ich wnsche dir mega viel Erfolg bei der Jobsuche

    • Katharina sagt:

      Hallo!
      Also ich wuerde denken, dass man wohl kaum bessere Voraussetzungen mitbringen kann als ein abgeschlossenes Japanischstudium. 😉 Zudem hast du schon Erfahrungen in Japan mit der Kultur, der Lebensweise etc. gesammelt. Es ist ja auch nicht so, dass man perfekte Japanischkenntnisse haben muss, um einen Job zu finden, den Eindruck wollte ich nicht vermitteln!!
      Ich bin seit Anfang Januar in Tokyo. Vielen Dank fuer deine guten Wuensche! Und es freut mich natuerlich, dass dir der Blog gefaellt. 🙂

  4. Johannes sagt:

    Bin ja gespannt wie es in Fukuoka aussehen wird mit Jobs. Bin ja ab 2. März dann in Japan.
    Ich wünsche dir noch sehr viel Erfolg und Geduld bei deiner Jobsuche, ich hoffe du findest bald etwas!

    Gruß
    Johannes

  5. Anh Viet Dang sagt:

    Deine Lage hört sich nicht so gut an, momentan.
    Das mit Japanisch lernen und können ist eigentlich ein muss, nachdem ich selber dort war und bemerkte das kaum einer es kann. (Nicht mal junge Leute…)

    Ich dachte zuvor das Tokyo ein einfacherer Ort ist, einen Job zu erlangen aufgrund der hohen Bevölkerungsanteil und wo viele Ausländer da sind. Hast du versucht bei einen Convenience Store dich zu bewerben, wo in der nähe viele Ausländer sind? (Shinjuku)

    Japanisch lernen ist nicht so schwer, alles hat ein System. Auch Hiragana und Katakana zu lernen ist relativ leicht. Das schwere sind die Vokabeln zu lernen und KANJI…

    Bist du im Besitz vom Buch namens Japanisch im Sauseschnitt Uni. Ausgabe?
    Das ist ein ziemlich gutes Buch, zum lernen der Sprache.

    Toi toi toi, ganbatte!

    • Katharina sagt:

      Hey, danke für deinen Erfahrungsbericht!
      Die Vokabeln sind wirklich schwierig, gerade bei den Verben gibt es so viele, die völlig gleich klingen und sich nur in ihren Kanji unterscheiden. (Da stellt sich mir die Frage, wer so etwas erfunden hat. 😉 )
      Das Buch kenne ich nur vom Namen, habe damit aber noch nicht gearbeitet. Wäre vielleicht ein guter Tipp für alle, die sich gerade in Deutschland befinden! 🙂
      Vielleicht noch als allgemeiner Nachtrag: Ich war natürlich nicht so naiv zu glauben, dass man ohne Japanisch in Japan auskommen könnte. Aber dass es sooo ewig dauert, bis man einigerma0en vorankommt, schockt mich einfach doch, obwohl ich in Deutschland schon Japanisch gelernt habe. Allen, die work and travel in Japan planen, lege ich daher nochmal ans Herz, vorher so viel wie möglich die Sprache zu lernen! Es kann nur Vorteile bringen. 🙂

  6. Le Quoc Dung sagt:

    Verzage nicht 🙂 es kann wie ich gehört habe lange dauern, bis man einen Job bekommt, aber es lohnt sich, wenn man hartnäckig bleib. Wie wäre es, wenn du es bei rein ausländische Unternehmen versuchst, anstatt bei japanische (wegen deinem Stand der japanischen Sprache).

    Viel Glück bei der Jobsuche!

    • Katharina sagt:

      Hey, vielen Dank! Habe es schon bei ausländischen Unternehmen versucht, leider vergeblich. Aber so schnell gebe ich nicht auf! 🙂
      Vielleicht noch allgemein ein kleines Lexikon für alle interessierten Leser:
      ARBEIT heißt auf Japanisch SHIGOTO (しごと bzw. 仕事)
      TEILZEIT heißt – entlehnt aus dem Deutschen – ARUBAITO (アルバイト)

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